Großdeinbach war eine selbstständige Gemeinde
und ist seit der Eingemeindung 1972 ein Vorort von Schwäbisch
Gmünd. In Großdeinbach wohnen ca. 4000 Einwohner. Neben
der evangelischen Kirche wurde nach dem Krieg auch eine
katholische Kirche gebaut. Die ehemalige alte Schule wurde
zuerst Rathaus und nach der Eingemeindung Bezirksamt. Mehrere
Gaststätten stehen Besuchenden zur Verfügung. Das Haselbacher
Söldhaus ist auch ein Teil von Großdeinbach. Der römische
Grenzwall Limes liegt auf der Gemarkung von Kleindeinbach
und Hangendeinbach, beides Teile von Großdeinbach. Beim
Kleindeinbach-Rotenbachtal beginnt die rätischen Mauer des
Limes.
Die
Grenze von Großdeinbach
und Haselbach ist
zugleich Kreisgrenze: Haselbach-Söldhaus kam mit Großdeinbach
und SchwäbischGmünd
zum Ostalbkreis.
Der übrige Haselbach
wurde zusammen mit Alfdorf
dem Rems-Murr Kreis
zugeschlagen. Dies geschah durch einen Zählfehler
im Landtag von Baden-Württemberg, der angeblich nicht
reparabel war. Die Inschrift auf dem
Schild lautet: Wanderer steh still und weine, hier geht es in
den Ostalbkreis eine.
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Dezember 1998.